… oder vermeiden sie briefpapier-emails.
gerne wird versucht das aussehen der eigenen emails an das firmen-briefpapier anzupassen. dies hat jedoch fast ausschliesslich nachteile für sie und den empfänger ihrer email.
warum das so ist, lesen sie im folgenden artikel.
wenn sie ein bild-element (z.b. ihr firmenlogo) in ihre email einfügen, muss diese email im sog. html-email-format angelegt sein (also mit der technik, mit der auch internetseiten gestaltet werden).
dieses html-email-format bringt folgende schwerwiegende nachteile mit sich:
- ihr empfänger übersieht ihre emails häufiger!
warum? ihre emails werden durch das html-format (mit bild) wesentlich häufiger als “spam” eingestuft, weil viele spam-email-versender vorrangig dieses format nutzen – ihr gegenüber bekommt also ggf. ihre email überhaupt nicht zu gesicht, weil sie vorher vom spam-filter aussortiert wurde. - ihre emails werden häufig fehlerhaft dargestellt.
warum? wie ihre emails bei ihrem empfänger dargestellt und gedruckt werden ist für sie nicht abzusehen, weil sie nicht wissen, mit welchem programm ihr gegenüber seine emails bearbeitet. jedes email-programm (sog. “email-client”) stellt die inhalte unterschiedlich dar. häufig wird der nutzer vor der darstellung einer email aus sicherheitsgründen gefragt, ob er die enthaltenen bilder sehen möchte. - ihre emails werden zu speicherfressern.
warum? emails mit bildern werden zigfach größer als reine text-emails (in der summe der heutigen email-flut ist dieser unterschied beträchtlich – auch für ihren “gesendete objekte”-ordner!) - ihre email wirkt unprofessionell.
warum? im üblichen geschäftsgebahren gelten diese gestalteten emails häufig als zu verspielt oder als fehlerhaft aufgrund der defekten darstellung.
zugegebenermassen hat eine html-email auch ein paar vorteile:
- der inhalt einer email kann ähnlich einer website sehr ansprechend (=verkaufsfördernd) gestaltet werden, womit wir bei der einzig wichtigen ausnahme sind: dem email-newsletter.
- eine html-email kann ihnen unter umständen eine rückmeldung geben, ob sie betrachtet wurde oder nicht (sog. “email-tracking”).
generell gilt: je einfacher ihre emails technisch aufgebaut sind (im sog. “plain-text- oder text-email-format”) desto sicherer können sie sein, dass ihre inhalte so beim empfänger ankommen, wie sie sich das vorgestellt haben.
schauen sie doch gleich mal nach, welches email-format bei ihnen voreingestellt ist…
hier die einstellung am beispiel von microsoft outlook 2007:


Hallo Frank,
schön gemacht, dein neuer Blog, und durchaus interessant!
Wo wir aber gerade schon mal dabei sind: Zum Thema “unprofessionelle” bzw. “fehlerhafte Wirkung”. Hier etwas konstruktive Kritik.
Was meine Meinung nach gar nicht gut kommt und anstatt irgendwie fortschrittlich und open-minded eigentlich nur faul und falsch wirkt, ist die Schreibweise mit ausschließlich Kleinbuchstaben. Also in geschäftlicher (aber persönlich bei mir auch in privater Korrespondenz) sollte man sich an die herrschende Orthographie halten. Und die sieht nun mal Großbuchstaben vor. So viel Zeit muss sein!
Schöne Grüße nach Fulda!
Achim Trumpfheller
(Grafik-Schrubber)
hallo achim,
. da muss mein gegenüber durch. ich hoffe, du findest hier in zukunft auch noch weitere interessante artikel für dich – und nochmal danke für deinen kommentar!
danke für den ersten kommentar in meinem blog! das ist so eine macke von mir mit der kleinschreibung (auch wenn ich bei diesem wordpress theme noch nicht sonderlich gründlich war, es an _meine_ orthographie anzupassen). das ist auch keine eigenheit nur für diese website – das mache ich schon über 12 jahre – seit ich im internet unterwegs bin – auch bei wichtiger korrespondenz. das ist eigentlich auch keine faulheit, das bisschen shift-taste
grüße nach stuggi!
frank
Ups! Werde meine E-Mails sofort auf pure plain-text umstellen.
Ne, die Argumente sind aber völlig nachvollziebar.
PS: Schöner Blog!
Zum Punkt “ihre email wirkt unprofessionell.”.
Ich finde alles in Kleinbuchstaben zu schreiben wirkt weitaus unprofessioneller
@sascha: wenn meine kleinschreibung für eine angeregte diskussion in den kommentaren sorgt – mir soll es recht sein. ich hoffe, der rest des artikels brachte dir trotz kleinschreibung einen mehrwert.
hallo frank,
ich kann das mit der kleinschreibung definitiv nachvollziehen
Aber meiner Meinung nach kommt es immer auch auf den Personenkreis an mit dem den man kommuniziert.
Die Generation der “digital natives” und auch die “old digital natives” – zu denen ich mich mal selber zähle – hat denke ich absolut kein problem damit, wenn man mit ihnen nur in kleinschreibung kommuniziert
lg
christian
“old digital natives” – sehr gut!
das merke ich mir. ist mir wesentlich lieber als “generation golf”…
Mich persönlich stören Rechtschreibfehler, den sie verlangsamen meinen Lesefluß. Das hat aber glaube ich nichts mit der Anzahl der Jahre zu tun, die man schon am Computer sitzt, denn das tue ich schon recht lange und mich hat es schon immer gestört, das wird sich auch wohl nie ändern.
Als Folge lese ich Texte mit vielen Fehlern weniger aufmerksam oder gar nicht zu Ende. Oft weiß ich gar nicht warum, aber irgendetwas stört unterbewußt die ganze Zeit. Deinen Text z.B. habe ich nur überflogen. Irgendwas in mir hat sich geweigert, den zu lesen.
Herzliche Grüße aus Fulda-Neuenberg!
@ SandraErb
Mich persönlich stört die Kleinschreibung, sofern sie durchgehend benutzt wird, weniger – ich betrachte das auch nicht als Rechtschreibfehler. Weitaus mehr änsehaut verursachen mir richtige Rechtschreibfehler, wie z.B. in dem Satz “Mich persönlich stören Rechtschreibfehler, den sie verlangsamen meinen Lesefluß.”
Gleich zwei Rechtschreibfehler in einem Satz von jemand, der sich über Rechtschreibfehler beschwert – tz, tz, tz! Es gibt da ein Sprichwort “Wer im Glashaus sitzt… “
@SandraErb
@Merliny
Und es waren ja noch weitaus mehr wie die 2. Und in dem Text von Merliny ist auch nicht alles richtig.
“Wer im Glashaus sitzt… “